Themenfelder

Aus Arbeitskreis Digitale Kunstgeschichte
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Der Arbeitskreis und zunächst identifizierbare Themenfelder wurden bei der Gründungskonferenz der Digital Humanities Deuschland in Hamburg am 17.7.2012 vorgestellt (siehe auch Materialien).

Diese Seite stellt eine Art Portal für eine weitere Untergliederung des Wiki dar. Selbstverständlich können neue Themen hinzugefügt werden, insbesondere, wenn sich neue Interessens- und Arbeitsgruppen bilden. Um neue Aspekte und Themenfelder zur Diskussion zu stellen, sollte vor allem der Wiki-Artikel Forschungs- und Aktionspotentiale in der digitalen Kunstgeschichte in der Sammlung Positionen genutzt werden.

Poster für die DHD2012 in Hamburg


Wissensmanagement und Vernetzung

Die bisher verfügbaren digitalen Infrastrukturen zur Verwaltung fachbezogener Daten im Bereich der Kunstgeschichte sind vorwiegend an die einschlägigen Einrichtungen wie Museen und Bildarchive gebunden und "download"-orientiert. Wir leben heute jedoch in einer Aggregationskultur, in der die Forscherin/der Forscher nicht nur Daten konsultiert, sondern auch ständig Daten erzeugt - z.B. die Feststellung historischer Sachverhalte in Bezug auf Kunstwerke. Beim wissenschaftlichen Arbeiten wird dabei nicht nur gesammelt, sondern assoziiert, validiert, analysiert und natürlich auch publiziert. Historische Forschungsdaten lassen sich am besten in semantischen Netzen abbilden, in denen am Ende auch nicht mehr zwischen Daten und Metadaten unterschieden wird. Eine besonder Herausforderung ist die Verbindung von textbasierten Daten mit Bilddaten (s. Thema Bildanalyse).

Bildanalyse und Bild-Annotation

Social Media, Crowd sourcing, Gamification

Das Internet bietet die Möglichkeit, Erkenntisgewinn auch über die Beteiligung von Laien zu organisieren, z.B. in der Form von Spielen. Ganz allgemein können wissenschaftlich orientierte social media, wie sie z.B. als virtual research environments vorstellbar sind, kooperative Prozesse im Internet ermöglichen.


Spiele

  • externe links:

ARTigo Digitalkoot foldit Transcribe Bentham

Visualisierung und wissenschaftliche Rekonstruktion

Eine Anzahl kunsthistorischer Sachverhalte lässt sich auf spezifische Weise mittels (errechneter) Visualisierungen erfassen, etwa als räumlich-dynamische Darstellung von Kontaktverhältnissen im internationalen Kunstmarkt oder als dynamische, CAD-generierte Modellierungen komplexer Baugeschichten. Die Erarbeitung einer Genealogie, Typologie, Theorie und Kritik solcher virtueller Modelle als Datensätze und Bildmedien stellt ein wichtiges Desiderat dar, das zur Zeit in verschiedenen interdisziplinären Diskurszusammenhängen aufgegriffen wird, an denen sich auch die Kunstgeschichte beteiligt.

  • Literatur: Hoppe, Stephan; Breitling, Stefan (Hrsg.): Virtual Palaces, Part II: Lost Palaces and their Afterlife. Virtual Reconstruction between Science and Media, Heidelberg: arthistoricum.net, 2016 Open-Access-Version als PDF

Vermittlung im Internet und auf mobilen Geräten

  • ausgewählte externe links:

Pausanio – Kunst und Kultur mobil. Audioführungen für kulturelle Attraktionen weltweit Audioguideportal; Agentur

Pausanio Akademie - Akademie für digitiale Strategien in den Kulturinstitutionen Akademie

Rezeptionsforschung

  • externe links:

Methodenkritik